Freitag, 5. Februar 2027
Workshop in Frankfurt: Rassismuskritisch im Engagement
Wie können weiße Menschen rassismuskritisch handeln?
Rassismus bekämpfen erfordert auch von Menschen, die nicht direkt von Rassismus betroffen sind, aktives Handeln. Wir möchten mit diesem Workshop einen geschützten Rahmen anbieten, sich mit der eigenen Rolle und Positionierung auseinanderzusetzen. In diesem Workshop steht daher die Sensibilisierung zu Rassismus als weiße Person im WIR-Lots*innen-Alltag und als Aktive in einem migrantischen Verein im Fokus.
Sie werden gemeinsam mit der Referentin Miriam Nadimi Amin die eigenen „Bilder im Kopf“ selbstkritisch anschauen und lernen, wo diese zu Reduzierungen und rassistischen Vorurteilen hinführen. Sie reflektieren gesellschaftliche Privilegien und machen sich bewusst, wo und wie rassistische Denkmuster Sprache und Handlungen prägen und welche Auswirkungen das auf direkt Betroffene und auf Gemeinschaften als Ganzes hat. Konkret machen Sie sich bewusst, welche Mechanismen bei „Rassismus“ wirken und was hinter dem Konzept „kritisches Weißsein“ steckt. Sie werden biografisch die eigenen Prägungen reflektieren, den Emotionen Raum geben und diese konstruktiv in neue Handlungsansätze umlenken. Wir sprechen über „safer spaces“ und darüber, was „allyship“ bedeutet.
Die gewonnenen Erkenntnisse werden festgehalten, so dass sie zur Weiterentwicklung ins eigene Team mitgenommen werden können.
Workshop-Details:
Wann: Freitag, 5. Februar 2027, 10:30 bis 16:30 Uhr
Referentin: Miriam Nadimi Amin (Diversity- und Konfliktmanagement)
Wo: beramí e.V. in Frankfurt. Sie erhalten nach der Anmeldung alle weiteren Informationen.
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an weiße Menschen, die als WIR-Lots*innen, als Koordinierenden in WIR-Lots*innen-Projekten tätig sind oder in migrantischen Organisationen engagiert sind und nicht direkt von Rassismus betroffen sind.

